Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden

Inkontinenz

Eine Blasenschwäche (Inkontinenz) ist mit Nichten nur eine Erscheinung  fortgeschrittenen Alters.
Etwa 23 Prozent aller Frauen haben nach einer vaginalen Entbindung Schwierigkeiten damit, den Urin zu halten (Harninkontinenz). Nach wie vor ist dies ein Tabuthema, über das betroffene Frauen oft nicht oder nur ungern sprechen.

Dabei können die Beschwerden geheilt oder zumindest gelindert werden.

Ungewollter Urinverlust ist nie normal, auch nicht nach der Geburt oder während der Schwangerschaft!

An erster Stelle steht das Diagnostizieren und Evaluieren, um dann aufbauend die passende, individuelle Therapie einleiten zu können.

Pessare

Ein Pessar ist ein medizinisches Hilfsmittel aus medizinischem Silikon, was bei Frauen Symptome abgesenkter Beckenorgane (Blase, Uterus oder Darm) und/oder leichte Harn-und/ oder Stuhlinkontinenz lindern kann, in dem es in die Vagina eingeführt wird.
Das bekannteste Pessar ist das Würfelpessar. Es gibt aber ein breites Spektrum an weiteren Pessartypen.
Die Versorgung mit einem Pessar ist in keinster Weise nur für die ältere Frau sinnvoll. Besonders junge Frauen, die sportlich aktiv sein wollen, ob in der Schwangerschaft oder nach einer Geburt, können von der stützenden Wirkung eines Pessars sehr profitieren.
Es gibt viele verschiedene Arten von Pessaren, die unterschiedliche Wirkweisen haben und je nach Symptomatik, Anatomie und Art der Blasenschwäche  oder Senkungsbeschwerden in Frage kommen.
Ich kann einen Überblick über die meist genutzen Pessartypen geben und wir können gemeinsam besprechen, ob eine Versorgung mit einem Pessar sinnvoll erscheint oder nicht.
Eine Anprobe verschiedener Pessare kann nur bei einer vorab gestellten ärztlichen Indikation erfolgen! Es muss eine ärztliche Empfehlung zur Pessarverwendung und dem Ausschluss absoluter Kontraindikationen vorliegen.
Nur dann kann ich meine Pessartyp- und Größen-Empfehlung  an die behandelnden GynäkologInnen weitergeben.
Das Rezept für ein medizinisches Pessar (Hilfsmittel) kann dann von der Ärztin oder dem Arzt ausgestellt werden und wird  von der Krankenkasse übernommen.
Zum korrekten Einsetzen des Pessars und  dem Umgang damit,  kann gerne ein kürzerer Termin bei mir vereinbart werden.